Internationale Unterstützung im Itzbachtal: Erstes französisches Freiwilligenjahr bei der Karsten-Nendel-Stiftung

Französisches Freiwilligenjahr bei der Karsten-Nendel-Stiftung: Julia Schallenberg bei Naturschutzarbeiten im Itzbachtal

Die Karsten-Nendel-Stiftung in Siersburg geht einen weiteren Schritt in Richtung internationaler Zusammenarbeit:

Erstmals ist die Stiftung offiziell als Arbeitsstätte für das französische Pendant zum Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) gelistet. Mit Julia Schallenberg absolviert nun die erste Teilnehmerin dieses Programms ihr Freiwilligenjahr im Projekt „Ökologische Aufwertung des Itzbachtals“.

Die Stiftung engagiert sich seit Jahren aktiv im Naturschutz und in der nachhaltigen Entwicklung der Kulturlandschaft rund um den Itzbach. Dazu zählen unter anderem extensive LandwirtschaftPflege von GrünflächenGehölzarbeiten, Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität sowie praktische Naturschutzarbeit direkt vor Ort. Das Freiwilligen Ökologische Jahr hat sich dabei als wertvolle Unterstützung etabliert – sowohl für die Projekte der Stiftung als auch für die persönliche und fachliche Entwicklung der Teilnehmenden.

Mit der Aufnahme in das französische Freiwilligenprogramm wird dieses Engagement nun auf eine grenzüberschreitende Ebene erweitert. Das französische Pendant zum deutschen FÖJ verfolgt ähnliche Ziele: jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich praktisch im Umwelt- und Naturschutz einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und wertvolle Erfahrungen in ökologischen Projekten zu sammeln – oft auch außerhalb des eigenen Landes.

Julia Schallenberg ist im Itzbachtal aktiv in die laufenden Maßnahmen eingebunden und lernt dabei sowohl die naturschutzfachlichen Grundlagen als auch die Besonderheiten der Stiftungsarbeit kennen. Der Austausch über Ländergrenzen hinweg bereichert dabei nicht nur die praktische Arbeit, sondern auch das gegenseitige Verständnis für Umwelt- und Naturschutz in Europa.

Die Karsten-Nendel-Stiftung freut sich über diese neue Form der Zusammenarbeit und sieht darin eine wertvolle Ergänzung zu den bestehenden FÖJ-Angeboten. Sie unterstreicht den offenen, zukunftsorientierten Ansatz der Stiftung und stärkt zugleich den europäischen Gedanken im praktischen Naturschutz.